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Schatten der Vergangenheit - 19. Kapitel
mimi, pommes, handball
ayrenni

 

Der Sturm bleibt aus?

Mimi war blass. Das war das Erste, was Dominik direkt auffiel, als Mimi mit etwas tapsig und unsicher wirkenden Schritten und – wie sollte es auch anders sein – natürlich ohne Mini dabei anzusehen, das Wohnzimmer betrat. Mimis gesamte Erscheinung war schon fast als beängstigend zu bezeichnen und Mini hatte schon beinahe das Gefühl, dass es ausreichen würde, den anderen nur einmal kräftig anzupusten, um ihn zu Fall zu bringen. Aber wenigstens sein Fuß schien sich in der Zwischenzeit immerhin etwas erholt zu haben.

Denn obwohl Mimi den linken Fuß noch immer eindeutig weniger belastete als den anderen, so konnte der Spielmacher inzwischen doch wieder selbstständig gehen, ohne, dass er Dominiks Unterstützung dazu gebraucht hätte, so wie das gerade eben auf dem Weg die Treppe nach oben in Dominiks Wohnung noch der Fall gewesen war.

Und dennoch sah Mimi einfach ein bisschen aus wie ein geprügelter Hund, wie er so in das Zimmer schlich und sich dann behutsam, als hätte er Angst, dabei etwas kaputt zu machen, auf das Sofa setzte.

Im Stillen fragte Dominik sich, wie man in so kurzer Zeit nur so verdammt unterschiedliche Reaktionen an den Tag legen konnte, wie das bei Mimi innerhalb der letzten paar Stunden der Fall gewesen war…

„Ich hab Detlef gerade angerufen…“, meinte Mini jetzt leise, als sein Blick auf den Telefonhörer fiel, den er noch immer in der Hand hielt und den er jetzt auf den Couchtisch legte, während er die paar Meter überbrückte und sich dann ebenfalls zu Mimi auf das Sofa setzte, „…er hat gesagt, dass er in spätestens einer halben Stunde da sein wird. Er hat sich nur ein bisschen gewundert, als ich ihm den Namen des Patienten verraten habe…“, fügte Dominik dann mit einem halbherzigen Lächeln hinzu.

Erst wollte er nämlich die unverfänglichen Themen besprochen haben, bevor er und Mimi sich den wirklich wichtigen Dingen zuwenden würden. Gut, vielleicht war er auch einfach nur zu feige, um sofort mit der Sprache herauszurücken. Und ein ganz, ganz kleines bisschen war da bei ihm auch noch die Hoffnung da, dass Mimi in seinem Zustand schon wieder vergessen hatte, was er ihn gerade eben im Bad gefragt hatte…

Allerdings sprach die Körpersprache des anderen nicht gerade für diese Theorie. Mimi saß nämlich total verkrampft auf dem Sofa – Dominik hatte absichtlich ein gehöriges Stück Abstand zwischen sich und dem anderen gelassen, als er sich neben ihn gesetzt hatte. Er wollte Mimi nämlich wirklich nicht noch einmal so weit bringen, dass er in Panik geriet und noch einmal etwas Dummes machte.

Auch wenn Mini wohl davon ausgehen konnte, dass der Lemgoer es wahrscheinlich nicht viel weiter als höchstens die Treppe nach unten schaffen würde, bevor er zusammenbrach, selbst wenn er es wirklich darauf anlegte. Der Spielmacher sah wirklich alles andere als fit aus.

Jetzt erst fiel Dominik auf, dass Mimi offenbar noch immer richtiggehend fror – auch wenn es in dem Raum eigentlich angenehm warm, für Minis Geschmack schon beinahe ein bisschen zu warm, war, so schien Mimi doch nur mit Mühe ein Zittern unterdrücken zu können. Und das, obwohl Dominik ihm wirklich einen seiner wärmsten Pullis herausgesucht hatte.

Hastig sprang Mini auf – brachte Mimi dadurch zu allem Überfluss auch noch dazu, erschrocken zusammen zu zucken – und machte sich dann ohne ein weiteres Wort zu verschwenden schnell auf den Weg ins Schlafzimmer, wo er nach einer der beiden Bettdecken und einem Kissen griff, um beides ins Wohnzimmer zu bringen. 

Plötzlich hielt Dominik jedoch in seinem Tun inne und zog seine Hand zurück. Eingehend betrachtete er daraufhin die beiden Decken, die jetzt auf seinem Bett lagen – Mini hatte heute Morgen keine Zeit mehr dafür gehabt, das Bett ordentlich zu machen. Und Lust hatte er dazu auch nicht wirklich gehabt, also hatte er es einfach sein lassen. Das Bett sah aus, als hätte gerade eben noch jemand drin gelegen…

Energisch schüttelte Mini jetzt den Kopf. Diese Gedanken sollte er jetzt im Moment besser sein lassen. Zumindest so lange, bis er und Mimi miteinander geredet hatten – und am besten sollte er an solche Dinge eigentlich gar nicht mehr denken. Zumindest nicht, wenn seine Fantasien dann auch Mimi beinhalteten.

Dennoch konnte Dominik sich jetzt nicht davon abhalten, nach einer der beiden Daunendecken zu greifen und seine Nase darin zu vergraben. Sofort stieg ihm Mimis Geruch in die Nase. Genießerisch schloss Mini kurz die Augen, nahm den Geruch bewusst auf. Es dauerte einen ganzen Moment, bis er sich schließlich wieder darauf besann, warum er eigentlich hier war und was er in seinem Schlafzimmer eigentlich suchte.

Schnell legte er die Decke also wieder beiseite und griff stattdessen nach dem Federbett, mit dem er sich selbst letzte Nacht über zugedeckt hatte. So ein kleines bisschen Egoismus konnte und wollte er sich in diesem Augenblick nämlich ganz einfach nicht verkneifen.

Wenn er Mimi heute Nacht schon mit Sicherheit nicht wirklich bei sich im Bett haben würde – und das wohl auch weder in naher noch in ferner Zukunft passieren würde – war es ihm wohl zumindest gestattet, die nächsten paar Nächte wenigstens mit Mimis typischem Geruch in der Nase einzuschlafen, oder? Auch, wenn er sich der Tatsache bewusst war, dass das wohl nicht unbedingt dazu beitragen würde, dass er sich den Spielmacher in nächster Zeit aus dem Kopf schlagen würde. Aber solange Mimi noch in Dominiks Wohnung war, war diese Hoffnung ohnehin nicht gerade realistisch. 

Innerlich rief Dominik sich jetzt noch einmal zur Ordnung, als er kurze Zeit später auch nach einem der beiden Kissen griff und sich dann auf den Weg in Richtung Wohnzimmer machte. Er fühlte schon wieder dieses vermaledeite Nervenflattern in der Magengrube, an das er sich schon beinahe gewohnt hatte, seit er seine Wohnung mit dem Lemgoer Spielmacher teilte. Und das, obwohl er sich gerade eben noch, als er im Badezimmer mit Mimi gesprochen hatte, so sicher gefühlt – und er für ein paar Sekunden wirklich absolut überzeugt davon gewesen war, dass er ab jetzt nur noch Klartext reden würde. Er hatte nur nicht damit gerechnet, dass ihm dieser Entschluss tatsächlich so viel abverlangen würde.  

„Komm, Mimi…leg dich mal hin, nimm die Decke, ich seh’ doch, dass dir noch immer kalt ist…“, murmelte Mini, kaum im Wohnzimmer angekommen, leicht verlegen und stellte im gleichen Atemzug im Stillen fest, dass er sich, wenn er nicht aufpasste, bald noch an diesen halb überredenden, halb dominanten Tonfall gewöhnen würde…

Aber bei Mimi schien genau dieser Tonfall irgendwie immer die richtige Wirkung zu erzielen. Denn auch jetzt griff Mimi ganz gehorsam nach der schweren Bettdecke, die Dominik ihm reichte und im nächsten Moment hatte der Spielmacher sich auch schon fest in die warme Decke eingekuschelt und seinen Kopf auf das Federkissen gebettet. 

Dominik fühlte sich an einen kleinen Jungen erinnert, wie Mimi jetzt so auf seinem Sofa lag, dick eingemummelt und sichtlich froh darüber, nicht mehr zu frieren. Und auch, wenn er es eigentlich gar nicht mehr für möglich gehalten hatte – völlig unerwartet wich Mimi seinem Blick dieses Mal ausnahmsweise nicht aus, als Mini den anderen kurz betrachtete, während er sich wieder auf seine bequeme Couch sinken ließ. Gott sei Dank war Dominiks Sofa groß genug, so dass er sich setzten konnte, obwohl Mimi sich inzwischen auf der einen Hälfte des Sofas ausgestreckt hatte.

„Danke, Mini…“, brachte der Lemgoer leise, aber für Dominik dennoch gerade so verständlich hervor.

Mimis Stimme klang kratzig und eindeutig rau, so, als hätte er ernsthafte Schwierigkeiten damit, überhaupt einen Ton heraus zu bringen. Mini befürchtete schwer, dass Mimi sich wirklich noch einmal ernsthaft erkältet hatte – Markus würde ihm wohl die Hölle heiß machen, wenn sie das nächste Mal miteinander telefonierten und er das erfuhr…

Tja, aber Dominik war sich sicher, dass ihm da wohl schon irgendetwas einfallen würde, das er seinem Ex-Nationalmannschaftskapitän erzählen konnte, ohne die Wahrheit auch nur ansatzweise erwähnen zu müssen. Denn darauf, dass noch jemand die ganze Geschichte erfuhr, konnte er wirklich gut und gerne verzichten. Eigentlich war nämlich allein Torsten, der inzwischen davon wusste, für seinen Geschmack schon ein Mitwisser zu viel. Auch, wenn Mini aus eigener Erfahrung ganz gut wusste, dass er Torsten ganz einfach nichts verschweigen konnte.

„Ich mach dir schnell einen Tee, ja? Für deinen Hals…“, machte Dominik schnell einen Vorschlag, um Mimis jetzt eingehendem, beinahe schon bohrenden Blick wieder entgehen zu können.

Es war schon irgendwie paradox – vor ein paar Minuten noch hatte Mini sich nichts sehnlicher gewünscht, als dass der andere ihn endlich wieder ansah. Jetzt hätte er allerdings auch ganz gut darauf verzichten können. Die Frage, die noch immer in das Gesicht des anderen geschrieben stand, brauchte nämlich eigentlich kein zweites Mal mehr ausgesprochen werden. Auch so stand sie deutlich genug im Raum.

„Mimi, warte…bleib…bleib einfach hier, ja?“, wandte Mimi jetzt jedoch schnell ein, setzte sich auf, als Dominik schon Anstalten machte, sich wieder von der Couch zu erheben und sich in die Küche aufzumachen.

Beinahe ertappt hielt Dominik in seiner Bewegung inne. Und als er jetzt in Mimis Augen sah, wurde ihm klar, dass es jetzt nichts anderes als kindisch wäre, noch weiter davon zu laufen oder irgendwelche Vorwände vorzuschieben, die ihn davor bewahren würden, mit Mimi reden zu müssen. Denn sie würden diese Unterhaltung früher oder später hinter sich bringen müssen.

Und es würde nur noch alles schlimmer machen, wenn sie diese Sache noch sehr viel länger unausgesprochen zwischen sich stehen ließen. Andererseits stellte sich gleichzeitig natürlich auch die Frage, ob diese ganze Situation zwischen ihnen überhaupt noch viel schlimmer werden konnte.

Mini wollte das allerdings gar nicht erst ausprobieren. Wirklich nicht. Also nickte er nur kurz auf Mimis eindringlichen, beinahe schon flehenden Blick hin, lehnte sich dann tief durchatmend wieder auf dem Sofa zurück und suchte gleich darauf Mimis Blick, der in diesem Augenblick schon wieder sehr viel unsicherer war, als noch gerade eben, als er Dominik gebeten hatte, zu bleiben. Jetzt war also der Moment der Wahrheit gekommen.

„Wenn du…Mini, wenn du nicht reden – wenn du nichts sagen willst, dann…ich will dich nicht zu etwas zwingen, das du nicht tun willst. Ich…würde das verstehen, ja? Ich…meine Frage eben war eigentlich absolut unangebracht…“, ergriff Mimi da mit einem Mal das Wort.

Er klang noch immer heiser. Und eigentlich auch nicht gerade hundert Prozent überzeugt von dem, was er da sagte. Aber es war zumindest mal ein Anfang. Ein Gesprächsbeginn, irgendwie. Auch, wenn es eigentlich ja eher eine Einladung an Dominik gewesen war, zu schweigen. Bestimmt schüttelte Mini daraufhin allerdings nur den Kopf. Sie beide brauchten das jetzt, das spürte er.

„Nein. Wir…müssen das klären. Jetzt. Du…na ja, also…versprichst du mir, dass du nicht ausflippst, egal, was ich dir jetzt gleich sagen werde?“, fragte Mini schließlich leise, hielt Mimis Blick dabei allerdings fest.

Weil er wusste, dass das beinahe ein Eingeständnis von seiner Seite her gewesen war, bevor sie überhaupt richtig angefangen hatten, zu reden. Aber diese Bedingung musste er ganz einfach stellen – denn eine Reaktion von Mimis Seite, so heftig wie bei ihrem Streit, würde Mini ganz einfach nicht noch einmal durchstehen. Heute nicht mehr.

Kurz flackerte daraufhin etwas in Mimis Blick auf, das Dominik nicht ganz entschlüsseln konnte, so schnell war die plötzlich aufblitzende Emotion auch schon wieder verschwunden gewesen. Die Sekunden zogen sich in die Länge, während Mini auf eine Antwort von Mimi wartete.

Zögernd nickte Mimi schließlich. „Ja…ich…versprochen…keine Kurzschlussreaktionen mehr…“, murmelte er dann so leise, dass Mini es beinahe überhört hätte, „…zumindest für heute…“, fügte Mimi kurz darauf noch hinzu, noch leiser als er zuvor gesprochen hatte.

Aber allein das Nicken des Spielmachers hatte Dominik eigentlich auch schon gereicht.  

Erleichtert atmete der Linksaußen auf. Auch wenn ihm eigentlich klar war, dass so eine Versicherung nicht hundertprozentig dafür sorgen würde, dass Mimi ihn tatsächlich nicht anschrie oder sonst etwas Impulsives anstellte – irgendwie beruhigten ihn die Worte des anderen doch.

Außerdem hatte sich inzwischen beinahe so etwas Ähnliches wie ein kleines, unscheinbares Lächeln auf Mimis Gesicht geschlichen. Obwohl es weder besonders deutlich noch überzeugend war – es war doch mehr, als Dominik noch vor ein paar Stunden zu hoffen gewagt hätte.

Erwartungsvoll blickte Mimi ihn jetzt an und räusperte sich diskret, wodurch Dominik schließlich aus seinen Gedanken und Überlegungen über den Mann, der ihm gegenübersaß, gerissen wurde. Mini holte tief Luft um sich noch einmal kurz darauf vorzubereiten, endlich die Worte auszusprechen, die eigentlich ohnehin nur darauf warteten, endlich bestätigt zu werden.

„Du…du hattest Recht, Mimi…“, gab Mini schließlich mit sogar für ihn selbst überraschend fester Stimme zu, „Ich…hab dich gern. Mehr, als man einen normalen Freund gern haben sollte. Mehr, als Torsten oder sonst jemanden. Ich empfinde mehr für dich, Mimi…und ich weiß selbst nicht genau, wie viel mehr genau. Aber…es hat einfach keinen Sinn mehr, mir selbst oder dir noch länger etwas vorzumachen. Ich hab’ mich in dich verliebt, Mimi. Du hattest Recht.“

Mini hatte nicht wirklich eine Ahnung, wie er Mimis Blick, der auf diese Erklärung hin folgte, deuten sollte. Er schwankte irgendwo zwischen entgeistert, gefasst, überfordert und doch irgendwie nicht überrascht, sondern eher in einer Annahme bestätigt. Eine Mischung, die äußerst seltsam und gewöhnungsbedürftig war, wie Dominik feststellte. Außerdem nicht gerade aussagekräftig. Aber zumindest brüllte der andere ihn weder an, noch war er angeekelt aufgesprungen oder hatte sich überhaupt sonst irgendwie bewegt.

Und dennoch war diese Starre, in der der Spielmacher sich momentan befand, doch um einiges beunruhigender und unerwarteter, als es eine der beiden eben genannten Reaktionen gewesen wäre.

„Mimi…sag was, bitte, ja? Irgendetwas…“, bat Dominik eindringlich.

Und diese Worte schienen tatsächlich Wirkung zu haben. Denn zumindest schien Mimi jetzt zu versuchen, um Worte zu ringen und das, was er fühlte, in Worte zu fassen. Ein paar Mal schien er fast so weit zu sein – er hatte den Mund schon mehrmals geöffnet, ohne, dass ein einziger Ton seine Kehle verlassen hätte – doch letztlich schien er sich selbst noch nicht entschieden zu haben, wie er eigentlich reagieren sollte. Was er überhaupt sagen wollte.

Mimi schien sich in einem Zwiespalt zu befinden, mit sich selbst zu kämpfen. Auch, wenn Dominik nicht wusste, warum dieser Kampf so heftig war – dass der Spielmacher einen harten, inneren Kampf ausfocht, war deutlich zu erkennen.

Schließlich senkte Mimi seinen Blick, fuhr sich hastig durch die kurzen Haare – die noch immer leicht feucht waren, wie Dominik in diesem Moment völlig zusammenhanglos feststellte – bevor er seinen Blick wieder hob und Mini ansah. Er atmete einmal tief durch, setzte dann endlich an, etwas zu sagen, die gespannte Stille endlich zu durchbrechen…

Da klingelte es plötzlich an der Tür. Detlef, schoss es Mini da durch den Kopf. Das war mit Sicherheit der Mannschaftsarzt, den er selbst gerade eben erst per Telefon gebeten hatte, herzukommen, um nach Mimi zu sehen. Verdammt noch mal, den hatte Dominik jetzt auch noch total vergessen. 

Erwartungsvoll blickte er Mimi an, der den Mund allerdings inzwischen wieder geschlossen hatte und plötzlich auch wieder viel mehr in sich gekehrt schien, als noch vor ein paar Sekunden, bevor die Türglocke ihn davon abgehalten hatte, die Worte, die ihm auf der Zunge gelegen hatten, auszusprechen. Als es ein zweites Mal klingelte, länger dieses Mal, gab Mini schließlich die Hoffnung auf, dass Mimi jetzt noch anfangen würde, zu reden.

„Du…solltest die Tür wohl aufmachen…“, flüsterte Mimi heiser.

Dominik nickte und erhob sich schnell, um den Raum zu durchqueren und den Summer im Flur zu betätigen, so dass Detlef das Haus betreten konnte. Dann drehte er sich schnell wieder zu dem Spielmacher um, der auf dem Sofa saß und mit angezogenen Knien ins Leere starrte. 

War das nun Erleichterung oder Enttäuschung, die er in Mimis Stimme wahrgenommen hatte, als er so jäh unterbrochen worden war, fragte Dominik sich im Stillen, als er auch schon schwere Schritte hörte die die Treppe hochkamen.

Ohne noch einen Blick zurück auf Mimi zu werfen, schritt Mini ans Ende des Flurs, um dem Arzt erstmal die Tür zu öffnen.

 


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